Unsere Schule

Ein herzliches Willkommen!    
Als Schulleiter der Lutherschule, der einzigen evangelischen Bekenntnisschule Paderborns, begrüße ich alle Kinder, Eltern, Pädagogen und weitere Personen, die sich für uns interessieren und die uns näher kennen lernen wollen auf unserer Homepage.    
Die Lutherschule ist eine Grundschule mit zwei Häusern, einmal mitten in der Innenstadt "Am Abdinghof" und ebenfalls im Westen Paderborns, an der Erzbergerstraße.

Mit fast 200 Kindern im Haupthaus (von denen mehr als 150 auch die Betreuungseinrichtungen nutzen) und 100 Kindern im Westhaus (50 nutzen ein Betreuungsangebot, die anderen gehen direkt nach Hause) besitzen wir an zwei Standorten Grundschulangebote, die sich deutlich unterscheiden. Gleichzeitig besitzen beide aber auch wichtige, weil wesentliche Gemeinsamkeiten:
Im Bewusstsein unseres christlichen Bekenntnisses wollen alle hier tätigen Pädagogen die uns anvertrauten Kinder stark, selbstbewusst und lernfreudig machen, damit sie in Achtung vor der Schöpfung für ihr weiteres Leben gut ausgestattet sind.

Friedhelm Steffen

Unsere Standorte


Das Haupthaus

Am Abdinghof
333098 Paderborn
Tel.: 05251/881356

 

- 8 Klassen
- großzügige Räumlichkeiten im Herzen Paderborns
- Betreuung in der Offenen Ganztagsschule (OGS)    

 

Die Zweigstelle im Westen

Erzbergerstr. 26
33102 Paderborn
Tel.: 05251/35080  

 

- 4 Klassen (einzügig)
- überschaubare Gebäudeeinheit
- familiäre Lern- und Schullebenssituation
- Betreuung bis 13.30/14.00 Uhr 

Kollegium

Unser Team im Schuljahres 2017/2018 setzt sich wie folgt zusammen:
 

 

Schulleitung: F. Steffen, V. Dreifert
Kollegium: A Bilger, S. Bremer, M. Dosch, B. Gottwald, C. Hartmann
  K. Heinze, K. Kautschor, S. Kleffmann, U. Klein, M. Klösener,
  J. Müller, J. Neuhäuser, B. Pinkernell, Ch. Röthig, M. Rüscher,
 

A. Starke, K. Stöber, A. Striewe-Breitkreutz 

Lehramtsanwärter:  B. Lehmann
Sekretärin: Fr. Klaski
Hausmeister:  W. Rydzewski, G. Witte

 

Klassen

Zur Zeit besuchen 12 Klassen die Lutherschule. 8 Klassen (die a und c Klassen) befinden sich im Haupthaus, 4 Klassen (die b Klassen) sind in der Dependance im Westen zu finden.

 

Diese Klassen setzen sich im Moment wie folgt zusammen:

1a Frau Striewe 26 Kinder   2a Frau Gottwald 28 Kinder
1b Frau Bilger 27 Kinder   2b Frau Pinkernell 29 Kinder
1c Frau Rüscher 25 Kinder   2c Frau Heinze 26 Kinder
             
3a Frau Röthig 22 Kinder   4a Herr Klein 22 Kinder
3b Frau Müller 28 Kinder   4b Frau Dosch 25 Kinder
3c Frau Kleffmann 25 Kinder   4c Frau Kautschor 24 Kinder

Chronik

Die Lutherschule schaut auf mehr als 200 Jahre (1803) Zeit der evangelischen Schulen zurück.
Mit der preußischen Verwaltung, der Säkularisation und den nachnapoleonischen Veränderungen wuchs die Zahl der evangelischen Menschen in Paderborn, die natürlich auch ihre Kinder in „eigenen“ Schulen unterrichtet wissen wollten.

Genutzt wurden damals schon interessanterweise Räume im Abdinghofkloster, also am gleichen Ort, wo heute die Schule und die Stadtverwaltung um den Franz-Stock-Platz herum stehen.
Die Schullokalitäten im 19. Jahrhundert wechselten noch mehrfach, bevor die evangelische Gemeinde 1893 eine eigene neue Schule mit Lehrerwohnungen in der Giersstr. einweihen konnte.

Diese Schule übernahm auch offiziell den Namen des Reformators. Erst kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges wurden auch die konfessionellen Schulen „gleichgeschaltet“ und abgeschafft.

Erst 1955 wurde das heutige Gebäude Am Abdinghof von der Stadt für die evangelischen Kinder errichtet, als achtjährige Volksschule. In den 16 Klassen waren das zeitweise fast 800 Kinder und die Schule war die größte Schule der Stadt. In der Folge wurden noch 2 weitere evangelische Schulen gebaut, die heute aber andere Namen tragen. (der Standort des „Westhauses“ ist noch geblieben).

Nach der Schulreform (1968) entschied sich die ev. Kirche, keine konfessionelle Hauptschule zu gründen. So wurde aus der Lutherschule die einzige evangelische Bekenntnis- Grundschule in Trägerschaft der Stadt Paderborn mit den Standorten Abdinghof und Erzbergerstr. (Westhaus)

Aus den 8 Klassen (HH), ca. 200 Kinder am Abdinghof werden heute mehr als 150 Kinder in der OGS betreut, die Kinder des Westhauses haben ein Betreuungsangebot bis 13.30 Uhr, was von 50 Kindern genutzt wird.

 

 

 

 

 

 

Namensgeber

M a r t i n    L u t h e r

Der Reformator Martin Luther, dessen Name unsere Schule tragen darf, hat vor fast 500 Jahren Unermessliches geleistet und bewegt.
Mit seiner Bibelübersetzung in die deutsche Sprache wollte er es allen Menschen ermöglichen, das Evangelium als frohe und gute Botschaft lesen und verstehen zu können. Luther hatte das große Glück, dass kurz vor seiner Zeit das Drucken von Büchern erfunden wurde. Seine Texte konnten sich so im ganzen deutschsprachigen Raum schnell verbreiten. Sie wurden verstanden, weil Luther den Menschen „aufs Maul geschaut“ hatte. Die Lutherbibel  und der Katechismus haben aber auch schöpferisch auf das Entstehen einer deutschen Hochsprache gewirkt.

Martin Luthers Leben ist ein eindrückliches Beispiel der erfolgreichen, aber auch gefährlichen Suche nach dem richtigen Weg: Er wird in eine arme, jedoch strebsame Familie geboren. Seine großen Begabungen werden erkannt und seine Eltern ermöglichen ihm den Schulbesuch und das Studium. Gegen den Willen des Vaters wird er Augustinermönch, Priester und Professor.
Eine Reise ins Zentrum der Kirche, nach Rom, beunruhigte ihn noch mehr und verstärkte seine kritische Einschätzung der Kirche seiner Zeit.

Im Zentrum seines Lebens und seines Wirkens will er Klarheit erlangen, wie es um die Beziehung des Menschen zu Gott steht. Luther liest die Bibel und erkennt, dass Gott längst der verzeihende, gnädige Vater ist. Diese Gnade Gottes muss und kann nicht erkauft oder erarbeitet werden. Sie ist geschenkt durch den Glauben an ihn und an den für uns gekreuzigten Jesus Christus.


Diese Erkenntnis öffnet Luther und vielen seiner Zeitgenossen die Augen. Sie befreit den einzelnen Menschen von der Bevormundung der römischen Kirche, dem Klerus, der lateinischen Sprache im Gottesdienst und den Verirrungen des Ablasshandels.
Nun ist er stark genug, um gegen Papst und Kaiser aufzustehen. Luther trifft auch auf Menschen in allen Ständen, die seiner Meinung sind, und die ihm helfen. Obwohl er dieses nicht beabsichtigt hatte, begann mit dem Anschlag der 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg am 31. Oktober 1517 die evangelische Lehre und das Wirken der evangelischen Kirche.

Wir sind stolz auf unseren Namensgeben   MARTIN  LUTHER  und wir wollen uns von seinem Beispiel für das Erreichen all unserer Zielsetzungen und Pläne ermutigen lassen.

Die evangelischen Christen werden auch die Protestanten genannt, weil sie Unwahrheiten und Ungerechtigkeiten nicht ohne Protest hinnehmen, nicht ohne Widerspruch und ohne Parteinahme. Evangelisch sein bedeutet für uns alle:

Mit großer Zuversicht können wir als Geschöpfe Gottes ans Werk gehen, uns von ihm Liebe, Halt und Hilfe schenken lassen und diese an andere weitergeben. Auf diese Weise übernehmen wir Stück für Stück mehr Verantwortung für unser Handeln, für den Frieden und für die Gerechtigkeit in der Welt.