Schulhof mit Domblick
Paderborn im August 2019

Herzlich willkommen auf den Internetseiten der Lutherschule in Paderborn!

Mein Name ist Lena Schön und ich freue mich, dass ich seit dem 1. August 2019 meinen Dienst als Schulleiterin der Lutherschule beginnen durfte. Auf dieser Homepage erfahren Sie alles rund um das Leben, Lernen und Lachen an unserer evangelischen Grundschule im Herzen der Domstadt Paderborn.

Lernen Sie unsere zwei Standorte, das Kollegium, die OGS Lutherschule, den Förderverein, unsere Geschichte sowie viele nützliche Informationen rund um die Lutherschule kennen. Schauen Sie gerne häufiger vorbei und lesen Sie über unsere aktuellen Aktionen und Termine sowie über unser gemeinsames Miteinander im Schulleben.

Die Lutherschule, ein Ort, an dem sich Ihre Kinder wohl fühlen und wichtige Bausteine für das kommende Leben legen können. Für jegliche Fragen, Anregungen oder auch Kritik steht Ihnen das gesamte Team der Lutherschule bereit. Nun aber viel Spaß beim Erkunden dieser Homepage.

Herzliche Grüße, 
Lena Schön
Schulleitung 

Unsere Standorte


Das Haupthaus

Am Abdinghof 3
33098 Paderborn
Tel.: 05251/8811356

 

- 8 Klassen
- großzügige Räumlichkeiten im Herzen Paderborns
- Betreuung in der Offenen Ganztagsschule (OGS)    

 

Die Zweigstelle im Westen

Erzbergerstr. 26
33102 Paderborn
Tel.: 

 

- 4 Klassen (einzügig)
- überschaubare Gebäudeeinheit
- familiäre Lern- und Schullebenssituation
- Betreuung bis 13.30/14.00 Uhr 

Kollegium

Unser Team im Schuljahres 2019/2020 setzt sich wie folgt zusammen:
 

 

Schulleitung:

L. Schön, V. Dreifert (Elternzeit)

Kollegium: A Bilger, S. Bremer, M. Dosch, V. Engelke, B. Gottwald, Ch. Hartmann, 
  K. Heinze, J. Jahnke (Elternzeit), K. Kautschor, S. Kleffmann, U. Klein,
  M. Klösener (Elternzeit), J. Neuhäuser, B. Pinkernell, M. Rüscher,
 

A. Starke, S. Steffen, K. Stöber, A. Striewe-Breitkreutz  

Lehramtsanwärter:   
Sekretärin: M. Bunte
Hausmeister:  W. Rydzewski, G. Witte

 

Klassen

Zur Zeit besuchen 12 Klassen die Lutherschule. 8 Klassen (die a und c Klassen) befinden sich im Haupthaus, 4 Klassen (die b Klassen) sind in der Dependance im Westen zu finden.

 

Diese Klassen setzen sich im Moment wie folgt zusammen:

1a Frau Str.-Breitkr. 26 Kinder   2a Frau Gottwald 27 Kinder
1b Frau Bilger 26 Kinder   2b Frau Pinkernell 27 Kinder
1c Frau Rüscher 26 Kinder   2c Frau Heinze 26 Kinder
             
3a

Frau Starke

26 Kinder   4a Frau Kautschor 28 Kinder
3b Frau Bremer 23 Kinder   4b Frau Dosch 25 Kinder
3c Herr Hartmann 25 Kinder   4c Herr Klein 22 Kinder

Chronik

Die Lutherschule schaut auf mehr als 200 Jahre (1803) Zeit der evangelischen Schulen zurück.
Mit der preußischen Verwaltung, der Säkularisation und den nachnapoleonischen Veränderungen wuchs die Zahl der evangelischen Menschen in Paderborn, die natürlich auch ihre Kinder in „eigenen“ Schulen unterrichtet wissen wollten.

Genutzt wurden damals schon interessanterweise Räume im Abdinghofkloster, also am gleichen Ort, wo heute die Schule und die Stadtverwaltung um den Franz-Stock-Platz herum stehen.
Die Schullokalitäten im 19. Jahrhundert wechselten noch mehrfach, bevor die evangelische Gemeinde 1893 eine eigene neue Schule mit Lehrerwohnungen in der Giersstr. einweihen konnte.

Diese Schule übernahm auch offiziell den Namen des Reformators. Erst kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges wurden auch die konfessionellen Schulen „gleichgeschaltet“ und abgeschafft.

Erst 1955 wurde das heutige Gebäude Am Abdinghof von der Stadt für die evangelischen Kinder errichtet, als achtjährige Volksschule. In den 16 Klassen waren das zeitweise fast 800 Kinder und die Schule war die größte Schule der Stadt. In der Folge wurden noch 2 weitere evangelische Schulen gebaut, die heute aber andere Namen tragen. (der Standort des „Westhauses“ ist noch geblieben).

Nach der Schulreform (1968) entschied sich die ev. Kirche, keine konfessionelle Hauptschule zu gründen. So wurde aus der Lutherschule die einzige evangelische Bekenntnis- Grundschule in Trägerschaft der Stadt Paderborn mit den Standorten Abdinghof und Erzbergerstr. (Westhaus)

Aus den 8 Klassen (HH), ca. 200 Kinder am Abdinghof werden heute mehr als 150 Kinder in der OGS betreut, die Kinder des Westhauses haben ein Betreuungsangebot bis 13.30 Uhr, was von 50 Kindern genutzt wird.

 

 

 

 

 

 

Namensgeber

M a r t i n    L u t h e r

Der Reformator Martin Luther, dessen Name unsere Schule tragen darf, hat vor fast 500 Jahren Unermessliches geleistet und bewegt.
Mit seiner Bibelübersetzung in die deutsche Sprache wollte er es allen Menschen ermöglichen, das Evangelium als frohe und gute Botschaft lesen und verstehen zu können. Luther hatte das große Glück, dass kurz vor seiner Zeit das Drucken von Büchern erfunden wurde. Seine Texte konnten sich so im ganzen deutschsprachigen Raum schnell verbreiten. Sie wurden verstanden, weil Luther den Menschen „aufs Maul geschaut“ hatte. Die Lutherbibel  und der Katechismus haben aber auch schöpferisch auf das Entstehen einer deutschen Hochsprache gewirkt.

Martin Luthers Leben ist ein eindrückliches Beispiel der erfolgreichen, aber auch gefährlichen Suche nach dem richtigen Weg: Er wird in eine arme, jedoch strebsame Familie geboren. Seine großen Begabungen werden erkannt und seine Eltern ermöglichen ihm den Schulbesuch und das Studium. Gegen den Willen des Vaters wird er Augustinermönch, Priester und Professor.
Eine Reise ins Zentrum der Kirche, nach Rom, beunruhigte ihn noch mehr und verstärkte seine kritische Einschätzung der Kirche seiner Zeit.

Im Zentrum seines Lebens und seines Wirkens will er Klarheit erlangen, wie es um die Beziehung des Menschen zu Gott steht. Luther liest die Bibel und erkennt, dass Gott längst der verzeihende, gnädige Vater ist. Diese Gnade Gottes muss und kann nicht erkauft oder erarbeitet werden. Sie ist geschenkt durch den Glauben an ihn und an den für uns gekreuzigten Jesus Christus.


Diese Erkenntnis öffnet Luther und vielen seiner Zeitgenossen die Augen. Sie befreit den einzelnen Menschen von der Bevormundung der römischen Kirche, dem Klerus, der lateinischen Sprache im Gottesdienst und den Verirrungen des Ablasshandels.
Nun ist er stark genug, um gegen Papst und Kaiser aufzustehen. Luther trifft auch auf Menschen in allen Ständen, die seiner Meinung sind, und die ihm helfen. Obwohl er dieses nicht beabsichtigt hatte, begann mit dem Anschlag der 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg am 31. Oktober 1517 die evangelische Lehre und das Wirken der evangelischen Kirche.

Wir sind stolz auf unseren Namensgeben   MARTIN  LUTHER  und wir wollen uns von seinem Beispiel für das Erreichen all unserer Zielsetzungen und Pläne ermutigen lassen.

Die evangelischen Christen werden auch die Protestanten genannt, weil sie Unwahrheiten und Ungerechtigkeiten nicht ohne Protest hinnehmen, nicht ohne Widerspruch und ohne Parteinahme. Evangelisch sein bedeutet für uns alle:

Mit großer Zuversicht können wir als Geschöpfe Gottes ans Werk gehen, uns von ihm Liebe, Halt und Hilfe schenken lassen und diese an andere weitergeben. Auf diese Weise übernehmen wir Stück für Stück mehr Verantwortung für unser Handeln, für den Frieden und für die Gerechtigkeit in der Welt.